E-Books für 99 Cent? Garantiert nicht!

E-Books für 99 Cent? Garantiert nicht!

Neulich fragte mich jemand, wieso ich meine E-Books nicht für 99 Cent anbiete, denn so ein E-Book hätte ja praktisch keinen Wert. Bei einem Taschenbuch könnte man den höheren Preis ja gerade noch verstehen, denn die Druckerei muss ja auch bezahlt werden – die werden ja nicht umsonst arbeiten.

Tief Luft holen, Faust in der Tasche ballen. Ausatmen.  Weiterlesen

Ich warte (immer noch) auf eine neue Niere

Meine Blutwerte sind unterirdisch schlecht. Seit fast zehn Jahren. Ohne eine tägliche Dialyse kann ich nicht überleben. Meine eigenen Nieren sind zu schwach um mein Blut ausreichend reinigen zu können. Ich hoffe, ich erhalte bald ein Spenderorgan. Fast 10.000 Menschen stehen ebenfalls auf dieser Liste und warten. Manche warten vergebens – und sterben – weil nicht ausreichend Spenderorgane vorhanden sind. Weiterlesen

Kindheit ohne Smartphone

Kindheit ohne Smartphone

Kindheit ohne Smartphone

Beim Durchstöbern meines Foto-Archives fiel mir dieses Dia auf (oben), welches ich 1988 unter der Ablage „misslungene Aufnahmen“ abgelegt hatte. Aus heutiger Sich jedoch gefällt mir das Bild richtig gut. Es erinnert mich an die Zeit, als man nachmittags mit Freunden mehrere Stunden im Wald verbrachte – und völlig geschafft und dreckig gegen 17:30 nach Hause kam. Kein Internet, kein Smartphone. Die unendliche Freiheit die man als Kind in endlos großen Wäldern empfand, konnten gegen ein Stück Technik nicht anstinken – und das, obwohl im Kinderzimmer bereits der C64 stand.

 

Wie bringt man Jungs zum Lesen?

Blackfin Boys lesen

Analysieren wir dazu den kleinen Flynn, der im Jahr 1982 ganze Zwölf Jahre alt war. Da es nun um mich geht, werde ich diese Zeit Revue passieren lassen, wie man so schön sagt – denn ich war ja dabei und kann mich noch gut erinnern. In meinem Alter hatte jeder Junge, der wenigstens ein bißchen was auf sich hielt, ein anständiges Taschenmesser in der Hosentasche. Schließlich brauchte man das, wenn man im Wald einen Flitzebogen und die dazugehörigen Pfeile schnitzen wollte. Eine coole Waffe. Selbstgemacht und kostengünstig. Nur eine Schnur musste aus dem Werkzeugkeller des Vaters ausgeliehen werden. Derjenige, dessen Bogen am weitesten schoss, war der Sieger. Es war wichtig, Sieger zu sein. Ein nur kleines Wort – aber als Titel unerlässlich, um sich in der Gruppe behaupten zu können. Dass man diesen Titel am nächsten Tag wahrscheinlich wieder verlor, war überhaupt nicht wichtig. Morgen – wann soll das überhaupt sein? Das ist ja noch eine Ewigkeit entfernt.

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Roland & Julius mögen „Von Wegen Lisbeth“ – und ich auch!

Die süßeste Boyband seit Kraftklub! Als ich diese Band zum ersten Mal vor ein paar Jahren bei Circus Halli Galli sah, lud ich mir sofort ihr Album „Grande“ von iTunes herunter und kaufte mir zusätzlich die Doppel-Vinyl-LP. Seit dem bin ich bekennender Fan der Berliner Boyband. Kein Wunder also, dass Roland und Julius ebenfalls große Fans der Combo sind. Wie es dazu gekommen ist, kann ich an dieser Stelle noch nicht sahen – ich werde wohl kaum meine eigenen Bücher spoilern 🙂

Von Wegen Lisbeth "Grande" LP + CD + digital

Von Wegen Lisbeth „Grande“ LP + CD + digital

Wie ich das Schreiben verlernte & entdeckte

Es fing an im Sommer 1982. Ich war zwölf Jahre jung und besuchte die sechste Klasse der Orientierungsstufe. Es stand bereits fest, dass ich auf die Hauptschule kommen sollte. Zu schlecht waren doch meine Noten. „Der Junge ist nicht blöd, der ist nur faul“ hieß es von pädagogischer Seite her. Doch ich wusste es besser. Faul war ich keinesfalls, nur interessierte mich der Schulstoff einen Scheiß. Ich war froh, dass ich rechnen und schreiben konnte. Besonders Schreiben machte mir großen Spaß, wen sich die Länge des textes in Grenzen hielt. Deswegen sollte ich zukünftig auf allen folgenden Zeugnissen im Fach Deutsch eine vier oder fünf erhalten. Das wechselte sich ab. Aber woran lag das? Weiterlesen