Abtauchen

Zwei Stunden lang vollkommene Abschottung in absoluter Stille. Versuchen, die Seele aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Obwohl ich über einige dunkle Flecken stolperte, konnte ich doch wichtige Erkenntnisse gewinnen. Aufschreiben, analysieren und verwenden. Die Blackfin Boys werden noch viel erleben. Das steht fest.

Kindheit ohne Smartphone

Kindheit ohne Smartphone

Kindheit ohne Smartphone

Beim Durchstöbern meines Foto-Archives fiel mir dieses Dia auf (oben), welches ich 1988 unter der Ablage „misslungene Aufnahmen“ abgelegt hatte. Aus heutiger Sich jedoch gefällt mir das Bild richtig gut. Es erinnert mich an die Zeit, als man nachmittags mit Freunden mehrere Stunden im Wald verbrachte – und völlig geschafft und dreckig gegen 17:30 nach Hause kam. Kein Internet, kein Smartphone. Die unendliche Freiheit die man als Kind in endlos großen Wäldern empfand, konnten gegen ein Stück Technik nicht anstinken – und das, obwohl im Kinderzimmer bereits der C64 stand.

 

Keine Hektik

„Geh‘ schon mal vor – ich komm‘ dann gleich nach – oder auch nicht.“ (unten links)  Diese Konversation zwischen Kater und Katze und ist nur eine, der vielen Verständigungsmöglichkeiten. Ich finde es immer sehr interessant, auf welche Weise sich die Tiere verständigen. Weitgehend unterhalten die Katzen sich über Körpersprache – da muss man schon sehr genau hinsehen, was da so abgeht. Die Verständigung über Laute ist für mich als Mensch spannender, weil ich es selbst ja auch so mache 🙂

Wie bringt man Jungs zum Lesen?

Blackfin Boys lesen

Analysieren wir dazu den kleinen Flynn, der im Jahr 1982 ganze Zwölf Jahre alt war. Da es nun um mich geht, werde ich diese Zeit Revue passieren lassen, wie man so schön sagt – denn ich war ja dabei und kann mich noch gut erinnern. In meinem Alter hatte jeder Junge, der wenigstens ein bißchen was auf sich hielt, ein anständiges Taschenmesser in der Hosentasche. Schließlich brauchte man das, wenn man im Wald einen Flitzebogen und die dazugehörigen Pfeile schnitzen wollte. Eine coole Waffe. Selbstgemacht und kostengünstig. Nur eine Schnur musste aus dem Werkzeugkeller des Vaters ausgeliehen werden. Derjenige, dessen Bogen am weitesten schoss, war der Sieger. Es war wichtig, Sieger zu sein. Ein nur kleines Wort – aber als Titel unerlässlich, um sich in der Gruppe behaupten zu können. Dass man diesen Titel am nächsten Tag wahrscheinlich wieder verlor, war überhaupt nicht wichtig. Morgen – wann soll das überhaupt sein? Das ist ja noch eine Ewigkeit entfernt.

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Der beste Ort…

…an dem man sich momentan aufhalten kann, ist der kühle flüssige Himmel. In diesem Falle etwa 4000km entfernt. Genau genommen heißt dieser Ort Gran Canaria. Der schwarze Vulkansand an einigen Stränden vermitteln einem das Gefühl, als wäre man mit Arnold Schwarzenegger in „Total Recall“.

Aber auch außerhalb von Wasser und Strand hat die Insel ein paar schöne Stellen zu bieten. Insgesamt hat man ziemlich viel Ellbogenfreiheit – an den meisten Orten des Eilandes.

 

Wie ich das Schreiben verlernte & entdeckte

Es fing an im Sommer 1982. Ich war zwölf Jahre jung und besuchte die sechste Klasse der Orientierungsstufe. Es stand bereits fest, dass ich auf die Hauptschule kommen sollte. Zu schlecht waren doch meine Noten. „Der Junge ist nicht blöd, der ist nur faul“ hieß es von pädagogischer Seite her. Doch ich wusste es besser. Faul war ich keinesfalls, nur interessierte mich der Schulstoff einen Scheiß. Ich war froh, dass ich rechnen und schreiben konnte. Besonders Schreiben machte mir großen Spaß, wen sich die Länge des textes in Grenzen hielt. Deswegen sollte ich zukünftig auf allen folgenden Zeugnissen im Fach Deutsch eine vier oder fünf erhalten. Das wechselte sich ab. Aber woran lag das? Weiterlesen